Herkunft von EMV-Störungen

 

Die Nutzung elektrischer Energie ist immer mit dessen Umwandlung in andere Energieformen, z.B. in Strahlungsenergie (Glühlampe), mechanische Energie (Motor) oder Wärme verbunden. Bei der Umwandlung und beim Transport von elektrischer Energie entstehen elektromagnetische Felder, die nicht zwingend innerhalb der elektrischen Betriebsmittel bleiben, sondern sich auch ausserhalb des Betriebsmittels in der Luft oder in die Stromzuführung ausbreiten können. Felder, die sich frei ausbreiten, können in elektrische Betriebsmittel eindringen und die Funktion des Betriebsmittels beeinflussen. Sie werden als Störung wahrgenommen.
Beispiele für EMV-Störquellen sind:

 

  • Elektromagnetisches Feld, absichtlich erzeugt durch Sendeanlagen im
    Frequenzbereich kHz bis größer 30 GHz (Mikrowellen).
  • Blitzeinschläge.
  • Schaltvorgänge in Niederspannungsnetzen erzeugen energiereiche Surge-Impulse.
  • Schaltvorgänge in der Leistungselektronik (Schaltnetzteile) führen zu hochfrequenten,
    transienten Spannungsspitzen und Flickern
  • Nuklearer Elektromagnetischer Puls (NEMP) durch eine Atomexplosion.
  • Elektrostatische Entladungen – ESD (electrostatic discharge).
  • Hochfrequente Signale, die bspw. bei Laständerungen von Mikroprozessoren oder beim Betrieb von Frequenzumrichtern entstehen.

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